Die band
Es ereignet sich eher selten, dass ein klassisch ausgerichtetes Festival den Anlass zur Bildung einer ambitiösen Jazz-Rock Formation gibt. Das «Menuhin Festival Gstaad» des Jahres 2006 war ein solcher.
Adam Taubitz, ein Geiger und Multiinstrumentalist mit höchster internationaler Reputation verfolgte die Absicht, für sein Konzertengagement eine Band zu formieren, welche einerseits die Grenzen des Festivals erweitert und anderseits mit modernen, kraftvoll treibenden Arrangements in explosiver Interpretation das Publikum aus den Sitzen zu heben vermag. Es gelang ihm, mit Alex Wäber (Drums), Felix Klaus (Bass) und Marcin Grochowina (Piano) ein Fusion-Projekt auf die Bühne zu zaubern, welches als «The Adam Taubitz Band» restlos zu überzeugen vermochte, sämtliche Erwartungen übertraf und schon in der Garderobe für das darauffolgende Festivaljahr gebucht wurde.
Die vielseitige Erfahrung und Begeisterung aller Bandmitglieder in den Bereichen Klassik, Rock/Pop und Jazz, das instrumentale Können sowie die Kongenialität im arrangieren und Zusammenspiel geben dem Bandleader den Boden und die Muse, seine auch aus früheren und anderen gegenwärtigen Projekten gewonnenen Visionen (The Berlin Philharmonic Jazzgroup, Dani Schnyder, etc.) intelligent, hochmusikalisch und virtuos umzusetzen.
Dass die Arrangements und Kompositionen wie auf den Leib geschneidert sind, verdankt die Band den vielseitigen instrumentalen Fähigkeiten von Adam Taubitz. In jedem Ton, in jedem Akkord wird hörbar, dass er neben der Geige eine Vielzahl anderer Instrumente beherscht, vor allem Trompete/Flügelhorn, Gitarre und die Tasten. In den letzten Jahren konnte ein breites, spannendes und äusserst vielfältiges Repertoire erspielt werden, welches mehr und mehr seinen Weg auf die Bühnen findet.
Die Begeisterung der Band kennt keine Grenzen.
Gabor Kartschmaroff



